Wer ein neues Auto kauft, muss oft auch das alte loswerden. Dafür gibt es zwei Wege: den Eintausch beim Händler oder den privaten Verkauf. Beide haben ihre Berechtigung.

Eintausch beim Händler

Vorteile: Es geht schnell und unkompliziert. Du gibst dein altes Auto bei der Übernahme des neuen ab und musst dich um nichts kümmern. Der Händler übernimmt die Gewährleistungsrisiken.

Nachteile: Der Händler muss das Auto aufbereiten und weiterverkaufen und rechnet seine Marge ein. Der Eintauschpreis liegt deshalb meist unter dem, was du privat erzielen kannst.

Privater Verkauf

Vorteile: Du erzielst oft einen höheren Preis, besonders bei gefragten und gepflegten Fahrzeugen.

Nachteile: Du investierst Zeit für Fotos, Inserat, Anfragen und Probefahrten. Du solltest einen schriftlichen Kaufvertrag aufsetzen und die Gewährleistung klar regeln.

So gehst du vor

  • Marktwert ermitteln: Vergleiche Inserate ähnlicher Fahrzeuge und hole eine Bewertung ein.
  • Eintausch getrennt offerieren lassen: Lass dir beim Neuwagenkauf den Preis des neuen Autos und den Eintauschwert separat angeben. So siehst du, was jede Seite wirklich wert ist.
  • Auto vorbereiten: Eine gründliche Reinigung, vollständige Unterlagen und eine frische MFK machen beim Verkauf einen spürbaren Unterschied.
  • Sicher abwickeln: Übergib Fahrzeug und Ausweis erst, wenn der Betrag auf deinem Konto ist. Die Kontrollschilder gehören dir. Du gibst sie beim Strassenverkehrsamt ab oder überträgst sie auf dein neues Auto.

Unsere Einschätzung

Bei älteren Fahrzeugen mit wenig Restwert oder wenn es schnell gehen muss, ist der Eintausch oft die bessere Wahl. Bei jungen, gefragten Fahrzeugen lohnt sich der private Verkauf häufig. Wir zeigen dir, welcher Weg sich in deinem Fall lohnt, und verhandeln den Eintausch beim Kauf deines neuen Autos mit.

Unser Tipp: Mehr zum Vergleich von Neuwagen-Offerten findest du im Beitrag Händlerofferten richtig vergleichen.